Aktuelle Neuerscheinungen

Shumona Sinha

Staatenlos

Roman

Shumona Sinha schreibt mit wortgewaltigem Zorn und in starken Bildern von drei Frauen, die sich einer unbarmherzigen männlichen Ordnung gegenübersehen – in Paris wie in Kalkutta.

»Schön und verstörend.« Le Soir

Erschienen September 2017
Staatenlos

Isabel Fargo Cole

Die grüne Grenze

Roman

Die Amerikanerin Isabel Fargo Cole, preisgekrönte Übersetzerin bedeutender DDR-Autoren, hat einen großen Roman über das Leben an der innerdeutschen Grenze geschrieben.

»Nachricht von sehr lebendigen Menschen der verschollenen DDR an ihrer äußersten Grenze, am Fuße des Brocken: Isabel Fargo Coles Roman hat mich fasziniert. Eine unbekannte Welt, unter der Lava des üblichen Geredes, die Cole Schicht für Schicht freilegt wie eine Archäologin in Pompeji.« Alexander Kluge

Erschienen September 2017
Die grüne Grenze

Leonhard F. Seidl

Fronten

Kriminalroman

Ein bosnischer Waffensammler läuft Amok, ein »Reichsbürger« sinnt auf Rache und eine muslimische Ärztin gerät zwischen die Fronten – ein Kriminalroman nach einem wahren Fall.

»Fronten ist der Roman zur politischen Situation heute – von wegen Littérature engagée ist überflüssig. Sie ist notwendiger denn je, und Leonhard F. Seidl ist ihr Protagonist.« Thomas Wörtche

Erschienen August 2017
Fronten

Laurie Penny

Bitch Doktrin

Gender, Macht und Sehnsucht

Klug und provokant, witzig und kompromisslos sind Laurie Pennys herausragende Essays, die sie zu Recht zu einer der wichtigsten und faszinierenden Stimmen des zeitgenössischen Feminismus machen. Vom Schock der Trump-Wahl und den Siegen der extremen Rechten bis zu Cybersexismus und Hate Speech – Penny wirft einen scharfen Blick auf die brennenden Themen unserer Zeit.
Erschienen September 2017
Bitch Doktrin

Timo Daum

Das Kapital sind wir

Zur Kritik der digitalen Ökonomie

Was passiert, wenn sich Unternehmen Menschheitsaufgaben zum Ziel setzen? Wie sieht eine Gesellschaft aus, in der das Internet zur Meta-Struktur einer neuartigen, digitalen Ökonomie wird?

Erschienen September 2017
Das Kapital sind wir

Unsichtbares Komitee

Jetzt


Der Kommentar des Unsichtbaren Komitees zu den aktuellen Protestbewegungen in Frankreich.

»Jetzt« entwirft einen alternativen Weg zur verordneten stickigen Atmosphäre, plädiert für ein anderes Modell als die Wahlen: für die Absetzung der Macht. Für neue Lebensformen und nicht für neue Verfassungen; für Verweigerung und Stille statt lärmender Proklamationen.

Erschienen Oktober 2017
Jetzt

Charles Fourier

Die Freiheit in der Liebe

Ein Essay

Als Visionär und Utopist entwirft Charles Fourier eine offene Gesellschaft, in der neue Regeln keine Verbote mehr sind, sondern Protokolle sozialer, erotischer, ästhetischer Spiele.

Margarete Stokowski, kämpferische Feministin mit spitzer Feder, hat diesem wiederzuentdeckenden Sozialutopisten ein aktuelles Vorwort gewidmet.

Erschienen September 2017
Die Freiheit in der Liebe

Laurence Tardieu

So laut die Stille

Roman

Frankreich nach Charlie Hebdo

Was wiegt persönlicher Verlust im Angesicht des Terrors?

Eine Geschichte, die politische und private Ereignisse miteinander verwebt und der Angst vor dem Terror die Suche nach der eigenen Freiheit entgegenstellt.

Erschienen August 2017
So laut die Stille

Deniz Yücel

Taksim ist überall

Die Gezi-Bewegung und die Zukunft der Türkei

Solidaritätsausgabe für Deniz Yücel, seit Februar 2017 in Untersuchungshaft in der Türkei, mit einem aktuellen Vorwort von Doris Akrap (taz), Daniel-Dylan Böhmer (DIE WELT) und Özlem Topçu (DIE ZEIT).
Erschienen April 2017
Taksim ist überall

Chloe Aridjis

Buch der Wolken

Roman

Eine junge mexikanische Jüdin, ein alter Historiker und ein ehemaliger Ameisenzeichner und Wolkenspezialist treffen aufeinander – und die Konturen der Welt beginnen sich aufzulösen.

»Ein ergreifender und poetischer Debütroman einer jungen Autorin mit herausragendem Talent.«
Paul Auster

Erschienen März 2017
Buch der Wolken

Marina Achenbach

Ein Krokodil für Zagreb

Roman

Europa im 20. Jahrhundert – eine Familie ist immer dort, wo Geschichte passiert, von der Münchner Räterepublik bis zum Jugoslawienkrieg.

Mit konzentrierter sprachlicher Eleganz legt Achenbach ein farbenprächtiges Mosaik des Lebens aus.

Erschienen März 2017
Ein Krokodil für Zagreb

Jochen Schimmang

Altes Zollhaus, Staatsgrenze West

Roman

Gregor Korff ist zurück: Der Protagonist aus dem gefeierten Roman »Das Beste, was wir hatten« zieht aufs Land und bemüht sich um Einsamkeit.

Ein kluger, subtil komischer Roman über die Freundschaft, das Alter und das Verschwimmen von Zeiten und Grenzen.

Erschienen März 2017
Altes Zollhaus, Staatsgrenze West

Jérôme Leroy

Der Block

Kriminalroman

Eine Regierungsbeteiligung der extremen Rechten in Frankreich. »Der Block« beschreibt ein erschreckendes Szenario, das immer wahrscheinlicher wird – und wie es dazu kommen konnte.

»Ein Roman, den man verschlingt, aber nicht verdauen kann.« Marianne

Erschienen März 2017
Der Block

Léo Malet

Angst im Bauch

Kriminalroman

Ein literarischer film noir – Neuausgabe des 3. Bandes der »Schwarzen Trilogie«

Meisterlich knapp und lakonisch schildert Léo Malet die finsteren Nächte eines Außenseiters.

Erschienen März 2017
Angst im Bauch

Oscar Wilde

Die Seele des Menschen im Sozialismus

Ein Essay

Oscar Wildes hymnisches Credo des unbedingten Individualismus ist legendär. Karl Kraus nannte die Schrift »das Tiefste, Adeligste und Schönste, das der vom Philistersinn gemordete Genius geschaffen hat«.

Erschienen März 2017
Die Seele des Menschen im Sozialismus

Jack Urwin

Boys don’t cry

Identität, Gefühl und Männlichkeit

Männer weinen nicht. Sollten sie aber, denn sie haben allen Grund dazu: Starre Männlichkeitsbilder beherrschen noch immer die Identifikationsangebote – sei es in Erziehung, Beruf, Werbung oder Mainstream-Medien. Stark, unbesiegbar, wild und immer auf der Gewinnerspur sollen Männer sein, ob sie wollen oder nicht.

Jack Urwin hat genug davon.
Erschienen März 2017
Boys don?t cry

Marie Rotkopf

Antiromantisches Manifest

Eine poetische Lösung

Das Antiromantische Manifest ist eine Streitschrift für das Fremdsein als einzig mögliche Lebensweise.

Marie Rotkopf teilt ordentlich aus gegen Nationalromantiker und Poplinke, Postfeministinnen wie Patriarchen, Luther wie Mütter. Gefangene werden nicht gemacht.

Erschienen März 2017
Antiromantisches Manifest

Nicole Seifert (Hg.)

Hochzeit? Hochzeit!

Erzählungen von Heiratsanträgen, Fluchtversuchen und der großen Liebe

10 Geschichten aus 200 Jahren über die Begegnung von Liebenden von Jane Austen, Virginia Woolf, Katherine Mansfield, Dorothy Parker, Alice Munro, Laurie Colwin, Bobbie Ann Mason, Lorrie Moore, Zadie Smith, Karen Köhler

Zehn große Autorinnen über Heiratsanträge und Hochzeiten, über Verlobungszeit und Flitterwochen. Ein gemeinsamer Nenner ist: der Zweifel.
Erschienen März 2017
Hochzeit? Hochzeit!
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