Aktuelle Neuerscheinungen

Pino Cacucci

Besser auf das Herz zielen

Roman

Pino Cacucci erzählt das Leben des berüchtigten Jules Bonnot, Automechaniker, Gewerkschafter, Chauffeur des Krimiautors Arthur Conan Doyle, Anarchist und Bankräuber. Ein historischer Roman über einen Outcast der guten Gesellschaft.

»Der Rebell fasziniert uns wie kaum eine andere Figur – im Leben und in der Literatur. Er wagt, wovon wir anderen nur träumen: Durch das Brechen aller Traditionen, Regeln und Gesetze erreicht er das absolute Reich der Freiheit. Deshalb bangen und hoffen wir mit Jules Bonnot gegen jede Vernunft bis zu seinem letzten Atemzug.« Wolfgang Schorlau

Erschienen Februar 2010
Besser auf das Herz zielen

Patrick Pécherot

Nebel am Montmartre

Kriminalroman

»Neben einer spannenden Handlung versteht es Pécherot gekonnt, das Paris der 1920er-Jahre wieder lebendig werden zu lassen und wurde deshalb auch mit dem großen französischen Krimipreis ausgezeichnet. (...) Fazit: Kurzweiliger Krimi mit der richtigen Dosis an nostalgischem Flair.«
Buchkultur, Februar/März 2010

Erschienen Februar 2010
Nebel am Montmartre

Léo Malet

Sonderausgabe

Schwarze Trilogie


Malets Sprache ist kühl und distanziert, surrealistische Elemente und bissige Dialoge machen ihre prägnante Mischung aus. Eindringlich schildert er die Düsterkeit der sozialen Situation, in der die Sonne nur für die Reichen scheint, nie aber in die finsteren Winkel vordringt. Malet, der selber jahrelang ohne festen Wohnsitz war und dafür im Gefängnis saß, kannte das Milieu der Verlierer aus eigener Anschauung.

Erschienen Februar 2010
Schwarze Trilogie

Gerd Fuchs

Heimwege

Autobiographie

So persönlich hat Gerd Fuchs noch nie erzählt. Im Rückblick auf sein Leben kristallisieren sich einzelne Geschichten heraus, die eine Autobiografie aus Momentaufnahmen ergeben. Idyllisch, komisch, ironisch, bitter oder milde sind die Erinnerungen, die immer auch ein Stück Zeitgeschichte sind. Ein poetischer Rückblick auf das Werden eines Schriftstellers.
Erschienen Februar 2010
Heimwege

Werner Grassmann

Hinter der Leinwand

Film- und Kinogeschichten

Werner Grassmann ist eine Kinolegende. In Hamburg hat er schon in den 50er Jahren ein kleines Programmkino gegründet, das Studio 1. 1970 baute er dann das Abaton auf, das bis heute eine wichtige Institution der Kinowelt ist. Er berichtet aus dem bewegten Leben eines begeisterten Cineasten.

 

»Ein spannendes, ebenso zeitgeschichtlich wie persönlich humorvolles Buch über die legendären Pioniertage im Programmkino und über das erfolgreiche Schwimmen gegen den Strom.« Hellmuth Karasek

Erschienen Februar 2010
Hinter der Leinwand

Marc Thörner

Afghanistan-Code

Reportagen über Krieg, Fundamentalismus und Demokratie

Zwei Jahre lang hat Marc Thörner in Afghanistan recherchiert.  „Eingebettet“ bei verschiedenen  Armeen und allein unterwegs im Land, hat er mit Militärs, Diplomaten, Mullahs, Richtern, Politikern, Gouverneuren, Warlords und anderen Menschen in unterschiedlichen Teilen des Landes gesprochen. 

»So beängstigend klar und so präzise hat man solche Fragen zu Afghanistan selten gelesen. Niemand weiß, wie der Westen irgendwann einmal aus diesem Konflikt herauskommen kann. Aber eins ist sicher: Wenn wir eine ehrliche und gut informierte Debatte über Deutschlands Rolle in Afghanistan führen wollen, dann kommen wir um dieses Buch nicht herum.«
Christoph Birnbaum, Andruck – Das Magazin für Politische Literatur (DLF), 1. März 2010

Erschienen Februar 2010
Afghanistan-Code

Howard Zinn

Schweigen heißt Lügen

Autobiografie

Über 40 Jahre lang stand Howard Zinn in der ersten Reihe des sozialen Wandels in Amerika, vom Hörsaal des ausschließlich von schwarzen Frauen besuchten Spelman College in den 1950er Jahren über die Bewegungen gegen den Vietnam-Krieg in den 1960ern bis zu seiner scharfen Kritik am »Krieg gegen den Terror«. Mit dieser Autobiografie ist ein bewegendes Porträt seiner Epoche entstanden.

Erschienen Februar 2010
Schweigen heißt Lügen

Uri Gordon

Hier und Jetzt

Anarchistische Praxis und Theorie

Was ist eigentlich heute unter Anarchie zu verstehen? Wer beruft sich auf diese antiautoritäre Tradition und wie haben sich Theorie und Praxis in den letzten Jahren international entwickelt? Der israelische Friedensaktivist Uri Gordon gibt einen Einblick in die aktuelle politische Kultur des Anarchismus.
Erschienen Februar 2010
Hier und Jetzt

Jochen Schimmang

Das Beste, was wir hatten

Roman

»›Das Beste, was wir hatten‹ gehört mit zum Besten, was wir auf dem weiten Feld des politischen Zeit- und Gesellschaftsromans haben.«
Martin Halter, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Eine ebenso turbulente wie nachdenklich machende Geschichte. Ein wunderbar schwereloser Empfindsamkeitston und ein bewegender Rückblick auf die alte Bundesrepublik.«
Holger Schlodder, NDR Kultur

»Ein nostalgisch angehauchter, aber niemals sentimentaler Rückblick und ein Gegenwartsroman zugleich.«
Christoph Schröder, Die Zeit online

Erschienen Juni 2009
Das Beste, was wir hatten

Thomas Meinecke / Klaus Walter / Frank Witzel

Die Bundesrepublik Deutschland


Wann etwa sagte man überhaupt »Deutschland«, und was drückte es aus, wenn man die Abkürzung BRD verwendete? Bis wann waren Kioskbesitzer und Lehrer alte Nazis, und wann ist einem das aufgefallen? Worauf gründete sich der ideologische Konsens repressiver Toleranz, und woher rührte der Widerstand dagegen?

Mit solcher Art Fragen unterwandern »die Drei von der Punkstelle« (WoZ) die in diesem Jahr zu erwartenden Gedenkreden zu 60 Jahren BRD und 20 Jahren Mauerfall – oral history live!

Erschienen August 2009
Die Bundesrepublik Deutschland

Gail Jones

Perdita

Roman

Die zwölfjährige Perdita lebt mit ihrer wahnsinnigen Mutter und ihrem verbitterten Vater in der australischen Wildnis heran, in einer Hütte voller Zeitungsausschnitte über den Zweiten Weltkrieg und vermodernder Bücher, in denen Schlangen hausen. Die Shakespeare-Zitate der Mutter sind die Grundlage von Perditas spärlicher Bildung. Verwildert und frei, sucht sie Liebe bei dem taubstummen Sohn der Nachbarn und in dem Aborigine-Hausmädchen Mary. Perdita scheint zufrieden mit ihrem Leben in diesem gottverlassenen Winkel der Erde – bis zu dem Tag, an dem ihr Vater erstochen aufgefunden wird.

»Kraftvoll und ergreifend ...«
The Guardian

Erschienen August 2009
Perdita

Hellmut G. Haasis

»Den Hitler jag ich in die Luft«

Der Attentäter Georg Elser
Biografie

München, 8. November 1939: Alles war sorgfältig vorbereitet. In dreißig Nächten hatte Georg Elser im Pfeiler hinter dem Rednerpult eine Bombe installiert. Doch kurz bevor sie explodierte, hatte Hitler, früher als sonst, den Bürgerbräukeller verlassen. Zum gleichen Zeitpunkt war der Attentäter durch aberwitzige Umstände bereits verhaftet.

Erschienen August 2009
»Den Hitler jag ich in die Luft«

Eyal Weizman

Sperrzonen

Israels Architektur der Besatzung

Sperrzonen, mobile Kontrollpunkte, Killing Zones, Mauern, Barrieren, Blockaden, Vorposten – Israel ist ein Labor für die Erprobung und Erforschung des politischen Raums, der durch eine Besatzung geschaffenen wird.

»Weizmans Buch vermittelt jenseits üblicher Perspektiven ein ungewöhnlich tiefenscharfes Bild der israelischen Besatzung und ihrer Folgen für die palästinensische Bevölkerung.«
Carsten Hueck, Deutschlandradio

Erschienen August 2009
Sperrzonen

Andrea Maria Schenkel

Tannöd (Geschenkausgabe)

Mit einer Zeichnung von Tomi Ungerer

Anlässlich des Filmstarts von Tannöd gibt es den famosen Überraschungserfolg endlich als wunderschön gestaltete Geschenkausgabe.

Die Autorin legte mit ihrem Debüt nicht nur einen dramatischen, literarisch reizvollen Kriminalroman vor. Sie zeichnet schonungslos und eindrücklich das Porträt einer bigotten und ganz und gar nicht idyllischen dörflichen Gemeinschaft mit einem traumatischen Beziehungsgeflecht, das schließlich zum Mord führt.

Erschienen September 2009
Tannöd (Geschenkausgabe)

Jan Costin Wagner

Sandmann träumt


Seit 24 Jahren arbeitet Studienrat Sandmann als Lehrer für Deutsch und Geschichte am Gottfried-Keller-Gymnasium. Sein Leben ist in geregelten Bahnen verlaufen und steuert auf den Ruhestand zu, als er sich in einem außergewöhnlich kalten Winter obsessiv in eine seiner Schülerinnen verliebt.

Erschienen August 2009
Sandmann träumt

Leonora Carrington

Die Windsbraut

Bizarre Geschichten

Dieser Band ist der letzten lebenden Surrealistin gewidmet. In Bizarren Geschichten aus den dreißiger bis achtziger Jahren – kein anderes Buch der Künstlerin versammelt Werke aus einer solchen Zeitspanne – erzählt Leonora Carrington traumhafte, eindringliche, wundersame Begebenheiten.

»Im erzählerischen Werk der Leonora Carrington bilden Spott auf die steifleinerne Welt ihrer Herkunft, Mythisches und Surreales eine leichtfüßige Einheit.«
Hans-Peter Kunisch, Süddeutsche Zeitung

Erschienen August 2009
Die Windsbraut

Uta Brandes / Michael Erlhoff (Hg.)

DADAs BEST


Uta Brandes und Michael Erlhoff haben achtzehn Dada-Begeisterte aus der Kunstwelt gebeten, ihr dadaistisches Lieblingsstück zu nennen. So ist eine faszinierende und im besten Sinne inspirierende bunte Mischung aus Klassikern und Unbekannterem entstanden.

Erschienen August 2009
DADAs BEST

Die Aktion Nr. 217 – Lateinamerikanische Signale


Mit Beiträgen zu Lateinamerika von:

Peter Overbeck: Boias Frias Geschichte der Landlosen
Enrique Pineda, Juan Rey: Die Krise, das Neue und das Andere
Jorge Mario Jáuregui: Urbanismus für die »informelle Stadt«
Christoph Twickel: Venezuela. Eine Reportage

Erschienen September 2009
Die Aktion Nr. 217 ? Lateinamerikanische Signale
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