Edition Nautilus Newsletter
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
werte Freundinnen und Freunde der Edition Nautilus,
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Wir gratulieren außerdem der Übersetzerin Dr. Gabriele Haefs zum Königlich Norwegischen Verdienstorden Ritter 1. Klasse, den sie für ihre Verdienste um die norwegische Literatur erhalten hat. Einen weiteren Beweis ihres Übersetzertalents liefert sie übrigens mit der Übertragung von Ingvar Ambjørnsens neuestem Roman Den Oridongo hinauf, der im Februar 2012 bei uns erscheinen wird – freuen Sie sich schon jetzt darauf! Weitere Informationen finden Sie ab sofort auf unserer Homepage.
Sehr erfreut hat uns die Nachricht, dass Matthias Wittekindts Kriminalroman Schneeschwestern im Dezember auf Platz 5 der KrimiZEIT-Bestenliste steht. Dieser ungewöhnliche Krimi über einen Todesfall, bei dem an Verdächtigen kein Mangel herrscht und doch nichts so ist, wie es den Anschein hat, führt eindrücklich vor, was passieren kann, wenn das Zusammenspiel von Vernunft und Trieb auseinanderbricht. Wer für Weihnachten noch einen guten Geschenktipp sucht, ist hier bestens beraten!
Auch Jochen Schimmangs Roman Neue Mitte möchten wir Ihnen nochmals ans Herz legen, ob zum Verschenken oder zum Selberlesen. Ulrich Gutmair empfahl ihn gerade in der tageszeitung: „Ein postmoderner Zukunftsroman. Ein Buch voller grandioser Einfälle, obskurer Zitate und ironischer Querverweise auf andere Bücher, Popsongs, reale und fiktionale Ereignisse. (...) ›Neue Mitte‹ ist, wie jede literarische Utopie, eine Satire auf die Gegenwart, ohne auch nur einen Hauch von Bemühtheit zu verströmen.“
Und zu guter Letzt würdigen wir anlässlich seines 50. Todestags am 6. Dezember Frantz Fanon, den großen Psychiater, Politiker und Kämpfer für die Entkolonialisierung. Die Biografie Frantz Fanon. Ein Porträt von Fanons Mitarbeiterin Alice Cherki, bereits vor einigen Jahren bei uns erschienen, ist als Standardwerk noch immer aktuell.
Informationen zu unserem weiteren Programm und zu Veranstaltungen mit unseren Autorinnen und Autoren finden Sie am Ende dieser Seite.
In diesem Sinne und mit Grüßen aus dem U-Boot
Lesungen und Veranstaltungen unserer Autoren
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Abbas Khider liest aus Die Orangen des Präsidenten: |
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Augsburg
Freitag, 10. Februar 2012, 20.30 Uhr
Lesung und Gespräch mit Abbas Khider im Rahmen des Kongresses »Dichter und Lenker« beim Brecht Festival Augsburg 2012
Veranstaltungsort: Brechts Bistro, Auf dem Rain 6, 86150 Augsburg
Alle Infos zum Kongress finden Sie hier Tickets für die Lesung mit Abbas Khider sind an der Abendkasse erhältlich. Eintritt: € 5,- / ermäßigt € 2,50
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| Karl Heinz Roth präsentiert: |
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Bremen
Donnerstag, 23. Februar 2012, 19 Uhr
Dr. Dr. Karl Heinz Roth und Jan-Peter Abraham stellen ihre Studie vor:
Was brachte den Reemtsma-Konzern dazu, während des Zweiten Weltkriegs die Tabakwirtschaft der Krim auszubeuten? Und welche Folgen hatte das für die Bevölkerung der Halbinsel, die vom November 1941 bis April 1944 von den Deutschen besetzt war? »Reemtsma auf der Krim« ist eine grundlegende Analyse der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik im besetzten Osteuropa.
Veranstaltungsort: Stadtbibliothek Bremen (Zentralbibliothek), Am Wall 201
Der Eintritt ist frei. Neubrandenburg
Dienstag, 06. März 2012, 18 Uhr
Dr. Dr. Karl Heinz Roth stellt seine Studie vor:
Was brachte den Reemtsma-Konzern dazu, während des Zweiten Weltkriegs die Tabakwirtschaft der Krim auszubeuten? Und welche Folgen hatte das für die Bevölkerung der Halbinsel, die vom November 1941 bis April 1944 von den Deutschen besetzt war? »Reemtsma auf der Krim« ist eine grundlegende Analyse der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik im besetzten Osteuropa.
Veranstaltungsort: dfb Begegnungsstätte, Einsteinstraße 8, 17036 Neubrandenburg Veranstalter: Demokratischer Frauenbund
Der Eintritt ist frei. |
Rostock
Mittwoch, 07. März 2012, 20 Uhr
Dr. Dr. Karl Heinz Roth stellt seine Studie vor:
Was brachte den Reemtsma-Konzern dazu, während des Zweiten Weltkriegs die Tabakwirtschaft der Krim auszubeuten? Und welche Folgen hatte das für die Bevölkerung der Halbinsel, die vom November 1941 bis April 1944 von den Deutschen besetzt war? »Reemtsma auf der Krim« ist eine grundlegende Analyse der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik im besetzten Osteuropa.
Moderation: Florian Ostrop
Veranstaltungsort: Andere Buchhandlung, Wismarschestr. 6/7, 18057 Rostock
Eintritt: € 7,- / ermäßigt € 5,-
Freiburg
Samstag, 10. März 2012, 20 Uhr
Dr. Dr. Karl Heinz Roth stellt seine Studie vor:
Was brachte den Reemtsma-Konzern dazu, während des Zweiten Weltkriegs die Tabakwirtschaft der Krim auszubeuten? Und welche Folgen hatte das für die Bevölkerung der Halbinsel, die vom November 1941 bis April 1944 von den Deutschen besetzt war? »Reemtsma auf der Krim« ist eine grundlegende Analyse der nationalsozialistischen Wirtschaftspolitik im besetzten Osteuropa.
Moderation: Gerhard Hanloser
Veranstaltungsort: Grethergelände Bewegungsraum, Adlerstraße 12, 79098 Freiburg
Der Eintritt ist frei Der Eintritt ist frei. |
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Jorinde Reznikoff und KP Flügel präsentieren: |
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Kiel
Samstag, 25. Februar 2012, ca. 14 Uhr
Street Art zwischen Revolte, Repression und Kommerz am Beispiel der Pariser Graffiti-Künstlerin Miss.Tic und des Hamburger Sprayers OZ
Woher rührt die subversive Kraft von Graffitis und das nicht erlahmende Verfolgungsinteresse staatlicher Repressionsorgane? Was Street Art ausmacht, ist die politische Dimension in Form von Illegalität und der Aneignung von Stadt – viel mehr noch als ihr künstlerisches Erscheinungsbild. In Hamburg wurde Walter F. alias OZ für insgesamt 8 Jahre in den Knast geschickt, nur weil er seine immer gleichen Smiley-Zeichen auf die Rückseiten von Verkehrsschildern oder auf hässlich-graue Bunkerwände sprayte. In Paris verzierte Miss.Tic mit poetischen Pochoirs Häuserwände ganz in der Tradition des Situationismus. Auch sie wurde dafür angeklagt, um sich nur wenig später als hip-angesagte Künstlerin in ihrem Ansinnen, sich einen Platz in der Kunstgeschichte zu erobern, bestätigt zu fühlen.
Jorinde Reznikoff und KP Flügel haben in der Edition Nautilus das Buch "Bomb it, Miss.Tic" herausgegeben und sowohl die widersprüchliche Karriere der Graffiti-Künstlerin als auch den Prozess gegen OZ journalistisch verfolgt. Im Rahmen der Veranstaltung wird zu diskutieren sein, inwieweit Street Art ihren rebellischen Ursprungscharakter als „Aufstand der Zeichen" noch bewahren kann, oder ob sie sich dem Verwertungsinteresse des kapitalistischen Kunstbetriebs nicht mehr widersetzen kann.
Veranstaltungsort: Kulturzentrum Hansa 48, Hansastraße 48, 24118 Kiel Veranstalter: Arbeitskreis Kritischer Studierender, Rosa-Luxemburg-Stiftung Schleswig-Holstein, DA Kultur
Der Eintritt ist frei. |
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