edition fünf

Joyce Johnson

Zaunköniginnen

Erinnerungen
edition fünf (Band 3)

Deutsch von Thomas Lindquist
Mit einem Nachwort von Karen Nölle und Christine Gräbe

Neuauflage
Ganzleinenband, fadengeheftet, mit Prägung,
Geschenkbanderole und Lesebändchen, 376 Seiten
€ (D) 19,90

ISBN 978-3-942374-03-3

Erschienen August 2010
Zaunköniginnen
Inhalt

Das beherzte Selbstzeugnis der Beat-Autorin unter neuem Titel (bisher »Warten auf Kerouac«) in einer neu durchgesehenen Übersetzung.

New York in den Fünfziger Jahren. Die junge Joyce kehrt ihrem bürgerlichen Elternhaus den Rücken und bricht auf, um eine abenteuerliche Existenz als Dichterin zu führen. Doch in der Boheme der jungen Beatpoeten werden den Frauen allenfalls kleine Nebenrollen zugedacht. Als »Zaunköniginnen« blieben sie Fußnoten der Literaturgeschichte. Ungeschminkt erinnert sich die Autorin in ihrem schonungslosen Selbstzeugnis an ihre Sehnsüchte, an ihre Eitelkeiten und – vor allem – an ihre kühnen Weggefährtinnen.

»Kostbare Erinnerungen, sehr schön und sehr traurig«
E. L. Doctorow 

»Joyce Johnson vollbringt das kleine Wunder, sich fraglos mit dem Mädchen, das sie einmal war, zu identifizieren.« (aus dem Nachwort von Karen Nölle)

Zur Autorin
Joyce Johnson

Joyce Johnson (* 1935) arbeitete als Lektorin und schrieb vier Romane. Ihre journalistischen Arbeiten erschienen im New Yorker, Vanity Fair, Harper’s und The New York Magazine. Ihr Debüt Come and Join the Dance gilt als erster weiblicher Beat-Roman. Für Zaunköniginnen, ihre Erinnerungen an die Anfänge als Schriftstellerin, erhielt sie 1983 den National Books Critic Award. Doch berühmt wurde sie – zu ihrem eigenen Missfallen – als Kerouacs Geliebte. Die beiden waren von 1957 bis 1958 ein Paar.

Pressestimmen

»›Zaunköniginnen‹ ist ein kluges, klarsichtiges, liebenswertes Buch, eine Geschichte der Beat Generation aus weiblicher Sicht, das immer auch die Sehnsicht weckt, dabei gewesen zu sein.«
Ingrid Strobl, Virginia

»In der Edition Fünf werden aus Joyce Johnsons Erinnerungen endlich ›Zaunköniginnen‹. Die Wiederveröffentlichung im neuen Verlag ist ein großer Verdienst.«
Jana Kühn, Bücher

»Joyce Johnsons Erinnerungen firmieren nun smart als ›Zaunköniginnen‹. Das Buch ist die entspannte Beschreibung einer aufregenden Zeit – kundig, sensibel und charmant.«
Andreas Heckmann, Am Erker

»In diesem spannenden autobiografischen Bericht werden zwei ganz unterschiedliche Lebensgeschichten so kunstvoll miteinander verwoben, dass er auch Leser fasziniert, die Beat, die erste große Literaturbewegung in den USA nach dem Krieg, für Popmusik gehalten haben.«
Brigitte

»Eines der ganz wenigen gültigen Zeugnisse der Beat-Generation. Johnson singt nicht das Hohelied der Beatniks, sie erzählt eher nüchtern, aber mit Witz und Ironie.«
Frankfurter Rundschau

»Wunderbar geschrieben, voller lebendiger Porträts und Erinnerungen an die großen Stimmen unter den Beat-Dichtern und an die Nebenfiguren der Geschichte, ihre Frauen.«
San Francisco Chronicle

»Kostbare Erinnerungen, sehr schön und sehr traurig.«
E.L. Doctorow, Schriftsteller

»Joyce Johnson beschreibt den Mythos von Greenwich Village, den Jazz, die Poesie und die schwarz bestrumpfte Bohème mit einer gehörigen Portion charmanter Ironie. Johnson war die Muse der chaotischen Dichter des Beat. Dies ist die ganze Geschichte aus ihrer Sicht. Und wie sich herausstellt, steht die Muse den Dichtern in nichts nach.«
Angela Carter, Schriftstellerin

»Ein großes, ein seltenes literarisches Ereignis, das ebenso klug wie charmant von der Schwierigkeit erzählt, die es bedeutet, sich zu einer – um es in den Worten Doris Lessings zu sagen – ›freien Frau‹ zu entfalten.«
Ann Charters, Literaturprofessorin und Beat-Expertin

Textauszug
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