Flugschriften
Platz 2 der Sachbuch-Bestenliste Juli 2015.
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Laurie Penny

Unsagbare Dinge

Sex, Lügen und Revolution

Aus dem Englischen von Anne Emmert

Deutsche Erstausgabe
Broschur, 288 Seiten
€ (D) 16,90

ISBN 978-3-89401-817-7

Erschienen Februar 2015
Unsagbare Dinge
Inhalt

Laurie Penny spricht das Unsagbare aus: Fucked-up Girls und Lost Boys, sexuelle Gewalt, Liebe und Lügen sind ihre Themen. Sie zeigt, dass Feminismus ein Prozess ist: Egal, wie man sich nennt – wichtig ist, wofür man kämpft.

Laurie Penny zerlegt gnadenlos den modernen Feminismus und die Klassenpolitik, wenn sie von ihren eigenen Erfahrungen als Journalistin, Aktivistin und in der Subkultur berichtet. Es ist ein Buch über Armut und Vorurteile, Online-Dating und Essstörungen, Straßenkämpfe und Fernsehlügen. Der Backlash gegen sexuelle Freiheit für Männer und Frauen und gegen soziale Gerechtigkeit ist unübersehbar – und der Feminismus muss mutiger werden! Laurie Penny spricht für einen Feminismus, der keine Gefangenen macht, dem es um Gerechtigkeit und Gleichheit geht, aber auch um Freiheit für alle. Um die Freiheit zu sein, wer wir sind, zu lieben, wen wir wollen, neue Genderrollen zu erfinden und stolz gegenüber jenen aufzutreten, die uns diese Rechte verweigern wollen. Es ist ein Buch, das jenen eine Stimme gibt, denen das Sprechen verboten wird – eine Stimme, die das Unsagbare ausspricht.

 

Zur Autorin
Laurie Penny
© Jon Cartwright
Laurie Penny, 1986 in London geboren, ist die wichtigste Stimme des jungen Feminismus in Großbritannien und Deutschland. Sie hat Englische Literaturwissenschaft in Oxford und Harvard studiert. Heute lebt sie als Journaistin und Autorin wieder in Großbritannien und schreibt u.a. für den Guardian, die New York Times, den New Statesman und für New Inquiry sowie auf Twitter, wo sie über 150 000 Follower hat. Bei Edition Nautilus erschien 2012 das Buch »Fleischmarkt. Weibliche Körper im Kapitalismus«; 2015 folgte »Unsagbare Dinge. Sex, Lügen und Revolution« und 2016 »Babys machen & andere Storys«.

 

Weitere Titel in der Edition Nautilus:
Babys machen und andere Storys
Fleischmarkt

Pressestimmen

»Knallharte Analyse der Realität« Kulturzeit / 3sat

»Laurie Penny ist derzeit die wichtigste junge Feministin.«
Marie Schmidt, Die ZEIT

» Eine Alternative für alle, denen der zeitgenössische Feminismus zu
unintellektuell ist, zu humorfrei, zu lasch ist.«
Maren Keller, KulturSPIEGEL

Penny hat keine Antwort auf die Frage, wie alles anders werden kann, aber das ist auch nicht ihr Job. Sie formuliert nur mit absoluter Radikalität, dass es anders werden muss. Für Frauen, Männer, für alle. Und dabei gelingen der rasend klugen Penny dann Beobachtungen und Analysen, für die man sie küssen möchte.«
Antonia Baum, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 

»Der Feminismus sei bis zur Unkenntlichkeit zu einer Hochleistungsmaschinerie verdreht worden, sagt Penny. Und jeder, der mal eine Frauenzeitschrift durchgeblättert hat, in der sich Kochrezepte mit Stylingvorschlägen und Karriereratgeber mit Sextipps abwechseln, der weiß: Sie hat recht.« 
Susan Vahabzadeh, Süddeutsche Zeitung 

»Unsagbare Dinge ist eine wütende und kluge feministische Kampfansage an den
Neoliberalismus und die reaktionäre Geschlechterordnung, die ihn fundiert. (...) Penny legt Fiktionen offen und konstatiert einen sexistischen Backlash, der in der analogen wie in der digitalen Welt mit teilweise atemberaubender Brutalität um sich
greift.«
Eva Berger, literataz

»In ihrem neuen Buch umkreist Laurie Penny in fünf langen Kapiteln Missstände, die sie in Rage versetzen und dazu inspirieren, ihren fulminanten Stil auszufahren und in großen Wellen so vehement über die Seiten zu Wogen, dass es die reine Freude ist.«
Susanne Billig, Deutschlandradio Kultur 

»An dieser Autorin führt momentan kein Weg vorbei. Fulminant und wortgewaltig streitet sie für die Rechte der Nicht-Angepassten, der Nicht-Weißen, der Nicht-Funktionstüchtigen. Klug, informiert und bestens recherchiert ist dies ein Buch für alle, die mehr wollen.«
Deutschlandradio Kultur, Mai '15-Empfehlungen 

»Eine furiose Analyse.«
Mithu Sanyal, WDR5

»Der Feminismus als gesellschaftsverändernde Kraft, das ist Pennys Vision.«
Nadine Lange, Der Tagesspiegel

»Die Autorin (…) fragt, ob das alles nicht ganz anders sein könnte: Anderer Sex, andere Selbst- und Körperbilder, viel mehr Lust, Vielfalt, Freiheit, Mut und Spaß. Allein deswegen lohnt sich das Buch.« 
Sabine Rohlf, Berliner Zeitung

»Es sind ganz viele Sätze, wo ich immer sagen will ›Ja, so ist es, da hat sie mal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen‹, es liest sich wunderbar.« 
Henriette Wrege, rbb Kulturradio

Scharfzüngig, ironisch und auch witzig sprengt Laurie Penny in ihrem neuen Buch die Mauern unserer Fantasie und zeigt dabei, dass Feminismus noch lange nicht alles erreicht hat.« 
MDR Figaro 

»Das Tolle an Laurie Penny ist, dass sie bei aller Agitation nie den Faden verliert, und vor allem: Sie bürstet fast alles gegen den Strich, wovon man dachte, dass es irgendwie ›gesichert‹ ist. (…) Ihr Buch tut weh, aber das muss es auch, sonst ändert sich nichts.«
Christina Mohr, CulturMag

 


Presse zu Fleischmarkt

»Radikal und ansteckend!« Antonia Baum, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Eine starke Ermutigung für einen jungen, lebendigen Feminismus.« Marie Schmidt, Die ZEIT

»Schön und brav war gestern.« Süddeutsche Zeitung

»Statt die Hände über plastische Chirurgie oder Fick-mich-Fotos zu ringen, versucht sie zu verstehen, was genau passiert.« Sabine Rohlf, Missy Magazin

»In Feuilletons wie Frauenherzen eingeschlagen wie eine Bombe.« Chantal Louis, EMMA

Textauszug

»Als Leitfaden zum Glück in einer abgefuckten Welt taugt dieses Buch nicht!«
Laurie Penny

Dieses Buch hilft euch nicht dabei, einen Mann zu finden, eure Frisur zu richten oder euren Job zu behalten. Dieses Buch handelt von Liebe und Sex, Schönheit und Ekel, Macht, Leidenschaft und Technik. Es handelt vom intimen Territorium des Tumults. Ich schrieb es in fremden Städten, im Gespräch mit halbwüchsigen Ausreißerinnen, radikalen Feministinnen, Anarchistinnen, Hipstern, Sexarbeiterinnen, verrückten Künstlerinnen, verurteilten Verbrecherinnen, transsexuellen Aktivistinnen und traurigen jungen Kleinstadtbewohnerinnen, die sich nach Abenteuern sehnten.

Das Buch richtet sich an die anderen, die sich nie zufrieden geben, denen es nie gut genug, denen es nie frei genug ist, wenn nur ein paar gleichberechtigt sind. Es ist für die Unsäglichen, die Unnatürlichen, die, die andere verschrecken. Die nicht tun, was man ihnen sagt. Die den Mund aufmachen, wenn sie es nicht sollen, und die nicht auf Knopfdruck lächeln. Die schräg sind und immer zu viel wollen. Wenn ihr so jemand seid oder sein könntet, dann ist dieses Buch für euch.

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