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Der Titel ist auch
als ebook erhältlich.

Laurie Penny

Bitch Doktrin

Gender, Macht und Sehnsucht

Aus dem Englischen
von Anne Emmert

Deutsche Erstausgabe
Broschur, 320 Seiten
€ (D) 18,–

ISBN 978-3-96054-056-4

Erschienen September 2017
Bitch Doktrin
Inhalt

»Bitches get stuff done.« Tina Fey

Klug und provokant, witzig und kompromisslos sind Laurie Pennys herausragende Essays, die sie zu Recht zu einer der wichtigsten und faszinierenden Stimmen des zeitgenössischen Feminismus machen. Vom Schock der Trump-Wahl und den Siegen der extremen Rechten bis zu Cybersexismus und Hate Speech – Penny wirft einen scharfen Blick auf die brennenden Themen unserer Zeit.

Denn gerade jetzt, in Zeiten sich häufender Krisen in Europa und Amerika, ist es Verpflichtung, geschlossen hinter der Gleichstellung von Frauen, People of Colour und LGBT zu stehen. Der Kampf gegen Diskriminierung ist kein Nebenschauplatz, sondern Voraussetzung für eine gerechte Gesellschaft.

Weit davon entfernt, einen Kampf gegen »die Männer« zu führen, greift Penny den Status quo gezielt an: Es geht ihr um Fairness, Umverteilung von Vermögen, Macht und Einfluss – weitreichende Forderungen, die sie nicht abmildert, indem sie eine rosa Schleife darum bindet.

Penny ruft dazu auf, sich nicht von jenen beeindrucken zu lassen, die uns den Mund verbieten und uns zu angepasster Liebenswürdigkeit zwingen wollen – sondern eine Bitch zu sein und die Stimme zu erheben.

Zur Autorin
Laurie Penny
© Jon Cartwright

Laurie Penny, 1986 in London geboren, ist die wichtigste Stimme des jungen Feminismus in Großbritannien und Deutschland. Sie hat Englische Literaturwissenschaft in Oxford und Harvard studiert. Heute lebt sie als Journaistin und Autorin wieder in Großbritannien und schreibt u.a. für den Guardian, die New York Times, den New Statesman und für New Inquiry sowie auf Twitter, wo sie über 160 000 Follower hat.

Ihre Bücher Fleischmarkt. Weibliche Körper im Kapitalismus (2012), Unsagbare Dinge. Sex, Lügen und Revolution (2015) und Babys machen & andere Storys (2016) machten Penny zur Ikone des jungen Feminismus.

Weitere Titel in der Edition Nautilus:
Babys machen und andere Storys
Fleischmarkt
Unsagbare Dinge

Pressestimmen

»Laurie Penny ist derzeit die wichtigste junge Feministin.«
Marie Schmidt, DIE ZEIT

»Eine Alternative für alle, denen der zeitgenössische Feminismus zu unintellektuell ist, zu humorfrei, zu lasch ist.«
Maren Keller, KulturSPIEGEL

»An dieser Autorin führt momentan kein Weg vorbei. Fulminant und wortgewaltig streitet sie für die Rechte der Nicht-Angepassten, der Nicht-Weißen, der Nicht-Funktionstüchtigen. Klug, informiert und bestens recherchiert, ist Unsagbare Dinge für alle, die mehr wollen.«
Deutschlandradio Kultur

»Penny formuliert mit absoluter Radikalität, dass es anders werden muss. Für Frauen, für Männer, für alle.«
Antonia Baum, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Textauszug

Kapitalismus ist nur eine Geschichte. Religion ist nur eine Geschichte. Das Patriarchat und die Vorherrschaft der Weißen sind nur Geschichten. Es sind die großen Ordnungsmythen, die unsere Gesellschaften definieren und unsere Zukunft bestimmen, und ich glaube – ich hoffe –, dass sie nun eine nach der anderen endlich umgeschrieben werden. Wir können nur werden, was wir uns vorstellen können, und im Moment erhält unsere Vorstellungskraft neuen Schub in neue Richtungen. Als Kultur lernen wir, dass Helden nicht immer weiße Jungs sind, dass Leben und Liebe, Schurken und Schlachten völlig unterschiedlich aussehen können, je nachdem, wer davon erzählt. Das ist gut so. Es ist nicht einfach – aber niemand behauptet, dass es einfach ist, die Welt zu verändern.

Das habe ich von Harry Potter gelernt.

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