Utopien für Hand und Kopf

Martin Luther King

Ich bin auf dem Gipfel des Berges gewesen

Reden

Mit einem Vorwort
von Ilija Trojanow
Aus dem Englischen übersetzt
von Heinrich W. Grosse, Maren Hackmann-Mahajan
und Rosemarie Winterberg

Großformat, 112 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag, durchgehend illustriert,
€ (D) 24,–

ISBN 978-3-96054-021-2

Erschienen August 2016
Ich bin auf dem Gipfel des Berges gewesen
Inhalt

»Man beobachtet leider nur allzu häufig, dass Menschen, die zu Zeiten gesellschaftlichen Aufbruchs leben, es versäumen, ihre bisherigen Einstellungen zu überdenken und sich den neuen Ideen zu öffnen. Damit verschlafen sie eine Revolution.« Martin Luther King

Martin Luther King ist der Nachwelt vor allem als Bürgerrechtler, als Verfechter des zivilen Ungehorsams und des Pazifismus bekannt. Welche Radikalität und Utopie jedoch noch jenseits von »I Have a Dream« in Kings Denken steckte, wird in den hier zusammengestellten letzten Reden sichtbar: Scharf analysiert er die Ursachen und Konsequenzen der Unruhen in sozialen Brennpunkten der Großstädte der USA, die – leider – gegenüber 1967 kaum an Aktualität verloren haben. Seine Darstellung der Jugendbewegungen in den Sechziger Jahren ist zwar historisch, sein Plädoyer für soziale Aktion und Engagement hingegen zeitlos. King steht für sozialen Wandel durch gewaltlosen Widerstand, aber nicht für Passivität: Wachbleiben während einer großen Revolution ist das Motto! Die titelgebende letzte Rede, gehalten am Vorabend seiner Ermordung, zeigt ergreifend, welche Kraft seiner Vision, seiner Utopie, seinem Kampf innewohnt.

Vorwort von Ilija Trojanow

Zum Autor

Martin Luther King 1929–1968, Baptistenpastor und Bürgerrechtler, war einer der wichtigsten Vertreter der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und Kämpfer gegen Rassismus und soziale Ungerechtigkeit. Für sein Engagement erhielt King 1964 den Friedensnobelpreis. Am 4. April 1968 wurde er bei einem Attentat getötet.

Textauszug
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