Belletristik / Krimi

Ferhat Kaleli / Andreas Potulski

COSMOS

Fotos und Gedichte

Deutsche Erstausgabe
Gebunden, 96 Seiten,
durchgehend mit Fotos illustriert
€ (D) 12,90
€ (A) 13,30

ISBN 978-3-89401-404-9

COSMOS
Inhalt

Andreas Potulski, bekannt aus der ARD-Vorabendserie »Verbotene Liebe«, und Ferhat Kaleli, Hauptdarsteller in zahlreichen Filmen, präsentieren sich in Cosmos von einer neuen Seite. Ihre empfindsame Lyrik verstehen sie als Reaktion auf eine oberflächliche Umwelt, in der Authentizität nicht geschätzt wird. Mit stimmungsvollen Fotos und Illustrationen ist ihr Buch zugleich Kultobjekt für Fans wie auch subjektiver künstlerischer Ausdruck einer romantischen Befindlichkeit.

Andreas Potulski empfindet die Frage, warum er schreibt, als subversiv. Den gehässigen Vorurteilen, die ihm, dem vermeintlichen »Teenie-Schauspieler«, Opportunismus oder Profilneurosen unterstellen, begegnet er mit einer entwaffnenden Ehrlichkeit. Seine Gedichte sind ein Rückzug in die Subjektivität, er legt seine Gefühle bloß, ohne sich hinter schützender Ironie zu verschanzen.

Für Ferhat Kaleli ist das Schreiben ein Weg der Selbstfindung, eine Auseinandersetzung mit Fremd- und Selbstbildern, und dabei voller Fröhlichkeit.

Die Gedichte von beiden Schauspielern erinnern an neuere deutsche HipHop-Texte – womit auch eine Verbindung zur Musik geschlossen wäre ...

Zu den Autoren

Ferhat Kaleli, 1974 in der Türkei geboren, Ausbildung als Schauspieler. Spielte Hauptrollen unter anderem in »Ein todsicheres Ding«, Fernsehfilm mit Heinz Hoenig; im Tatort »Brandwunden« mit Sabine Postel und Rufus Beck; im Tatort »Oskar« mit Jörg Schüttauf und Andrea Sawatzki; in »Eine tödliche Rettung«, mit Renan Demirkan unter der Regie von Matti Geschonneck; in »Nachtreise« mit Hannes Jaenicke unter der Regie von Daniel Kraus; in »Jenny Berlin – Tod am Meer« mit Aglaia Szyszkowitz und im jüngsten Film von Hanno Brühl, »Herzrasen«, mit Antonio Wanneck. 1996 erhielt Kaleli den Nachwuchspreis des jungen türkischen Films. Im April 2000 spielte er in einer Macbeth-Inszenierung von Walter Ulrich an der Landesbühne Rheinland-Pfalz im Schloßtheater Neuwied.

Andreas Potulski, 1980 in Berlin geboren, trat bereits als Schüler in diversen Fernsehproduktionen auf. Seit Januar 2000 spielt er die Rolle des Felix von Beyenbach in der ARD-Vorabendserie »Verbotene Liebe« und absolviert seine Schauspielausbildung. 2000 spielte er den Leonce in Büchners »Leonce und Lena«. Mit seinem Drehbuchdebüt »Perfekte Welt« trat er bereits bei Lesungen auf dem Filmfest Oldenburg und in Köln auf. Potulskis Vorbilder sind Mohammad Ali, Martin Scorcese und Friedrich Schiller.

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