Belletristik / Krimi
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Robert Brack

Unter dem Schatten des Todes

Kriminalroman

Originalveröffentlichung
Broschur, 224 Seiten
€ (D) 13,90
€ (A) 14,30

ISBN 978-3-89401-752-1

Erschienen Februar 2012
Unter dem Schatten des Todes
Inhalt

Klara Schindler sitzt Ende Februar 1933 in einem Nachtklub in Kopenhagen, als der Berliner Reichstag in Flammen aufgeht. Von der KPD wird sie mit falschen Papieren nach Berlin geschickt, um herauszufinden, wer der angebliche Brandstifter Marinus van der Lubbe wirklich ist.

In der Stadt dominiert die SA bereits das Stadtbild, Überfälle auf kommunistische Lokale sind an der Tagesordnung. Die KPD zieht sich in den Untergrund zurück und plant Widerstandsaktionen gegen die Nazis.

Klara gerät in ein dunk­les Netz von Denunzianten und Spitzeln auf der einen, von abgetauchten und verängstigten Genossen auf der anderen Seite. Eine mys­teriöse Ausländerin stiftet Verwirrung und Klaras Freund Ludwig Rinke aus der Hamburger Unterwelt ist auch in Berlin aktiv.

Mit Hilfe einiger dubioser Figuren deckt Klara einen genauen Tathergang auf, wie dieser Brand stattgefunden und wer in welcher Weise zur Durchführung beigetragen haben kann. Dann kommt es zum Showdown im Palais des Reichstagspräsidenten ...

Video mit Buchvorstellung auf:
http://www.youtube.com/watch?v=gL6xkxStL_4

 

 

 

Zum Autor
Robert Brack
© Anja Lubitz

Robert Brack, Jahrgang 1959, lebt in Hamburg. Er wurde mit dem »Marlowe« der Raymond-Chandler-Gesellschaft und dem »Deutschen Krimipreis« ausgezeichnet. Zuletzt erschienen in der Edition Nautilus drei Romane über die politischen Verhältnisse in der Weimarer Republik: »Und das Meer gab seine Toten« wieder beschreibt einen Polizeiskandal aus dem Jahr 1931, »Blutsonntag« befasst sich mit den Ereignissen im Juli 1932 in Altona, beschreibt die Hintergründe des Reichstagsbrands 1933 in Berlin. Mit »Die drei Leben des Feng Yun Fat« kehrt der Autor in die Gegenwart zurück und knüpft an seine drei Lenina-Rabe-Romane »Lenina kämpft«, »Haie zu Fischstäbchen« und »Schneewittchens Sarg« an. Weitere Abenteuer von Rabe & Adler sollen folgen.

Pressestimmen

»Ein sehr gut recherchiertes Buch ….«
Borromäusverein, Medienprofile 

»Politisch, historisch, kriminalistisch, sehr gut!«
Blog der Mayerschen Buchhandlung

»Ein spannender und kluger Roman ….«
Marlen Schachinger, Buchkultur 

»Eine Mischung aus Fakten, Fiktion ….«
Christian Koch, Buchhandlung Hammett, Berlin, auf lettra.tv 

»Brack legt einen – spannenden – historischen Roman vor ….«
Culturmag

»Ein spannendes Stück deutscher Geschichte ….«
Hamburger Abendblatt

»… ein feiner historischer Kriminalroman.«
Kriminalakte.Wordpress.com

 

Textauszug

Du kannst nichts mehr tun. Am Anfang war die Tat, aber am Ende bleibt das Wort.

»Jawohl, Gruppenführer und Herr Staatsrat Ernst, mein lieber Karl.«

Klara schlug die Augen auf und sah zwei Männer in SA-Uniform, die einander gegenüberstanden. Mit ihren glatten Jungengesichtern wirkten sie jünger, als sie wohl waren. Der Ältere gab dem anderen einen Klaps auf die Wange, legte ihm die Hand in den Nacken und zog ihn dicht an sich heran. Der Jüngere lehnte seinen Kopf an die Schulter des anderen und bekam einen Faustschlag gegen den Oberarm. Die Männer grinsten sich an. Der Jüngere ging in eine Ecke und warf sich Waschitzkis Leiche über den Rücken. Der Ältere wandte sich an Klara.

»Du hast Glück, Bolschewistenschlampe, dir bleibt noch eine Gnadenfrist. Göring will dich sehen.«

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