Belletristik / Krimi

Gerd Fuchs

Liebesmüh

Novelle

Originalveröffentlichung
Gebunden, 96 Seiten
€ (D) 18,–

ISBN 978-3-89401-819-1

Erschienen Februar 2015
Liebesmüh
Inhalt

Die charmant-ironische Geschichte einer späten Liebe, die nicht mehr allein Lust, sondern auch schon einige Mühe bedeutet.

In der Pizzeria Da Mario im Bahnhof einer Kleinstadt, die vom Mittagstisch für Fahrschüler und wenige Durchreisende lebt und abends nach 20 Uhr eins der wenigen Lokale vor Ort ist, die noch geöffnet haben, taucht eines Tages ein Herr Korn auf. Er ist Antiquitätenhändler und bewohnt am Stadtrand ein luxuriöses Haus. Bald kommt er regelmäßig, und zwischen ihm und dem italienischen Wirt entwickelt sich eine gewisse Vertrautheit.

Und dann taucht Sylvia Wolken auf, zwei Rollkoffer hinter sich herziehend, und Herr Korn und Frau Wolken kommen ins Gespräch … Es entspinnt sich eine funkelnde Situation aus Andeutung und Geheimnis, Anziehung und Rückzug. Züge kommen an und fahren ab, und die zwei Gäste geraten in die funkelnde Stimmung einer Zwischenstation.

Dialogisch geschrieben, war dieser Text fürs Theater gedacht und hatte 2002 in Winterthur seine Uraufführung. Er liegt jetzt erstmalig als Buch vor.

Zum Autor
Gerd Fuchs
© Detlef Grumbach

Gerd Fuchs (* 14. September 1932 in Nonnweiler (Saar), † 13. April 2016 in Hamburg). Ab 1964 war er journalistisch tätig, zunächst als Feuilleton-Redakteur bei der Welt, ab 1967 als Kultur-Redakteur beim Spiegel und später als freier Mitarbeiter bei der konkret. Seit 1968 arbeitete er als freiberuflicher Schriftsteller und Lektor. Er war Mitglied des deutschen PEN und veröffentlichte zahlreiche Romane. Gerd Fuchs wurde u.a. mit dem Förderpreis des Lessing-Preises, dem Kunstpreis der Stadt Saarbrücken und dem Italo-Svevo-Preis ausgezeichnet.

»Fuchs wählt für seine Prosa stets einen gesellschaftlichen Ausschnitt, in dem Menschen in Bewegung, in Verunsicherung, auf der Suche sind.« Uwe Naumann

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