Dschibril ist in sein Heimatland Dschibuti zurückgekehrt, dem er vor langer Zeit den Rücken gekehrt hat. Er soll im Auftrag einer kanadischen Sicherheitsfirma ein Gutachten erstellen, denn Dschibuti ist in den Fokus der geostrategischen Interessen der Großmächte gerückt. Für seinen in Dschibuti zurückgebliebenen Zwillingsbruder jedoch ist Dschibril ein Scherge des feindlichen Lagers, der ausgemerzt gehört.
Das Buch erscheint anlässlich der Ausstellung »Dogon – Weltkulturerbe aus
Afrika« in der BonnerBundeskunsthalle vorgezogen aus dem Programm
Frühjahr 2012.
Stefan hat Deutschland schon vor Jahrzehnten den Rücken
gekehrt und lebt als Schreiner in Mali, er fühlt sich nahezu heimisch in Bamako
unter seinen malischen Freunden. Für einen der reichsten Männer der Stadt eine
Küche anzufertigen, scheint ihm ein lukrativer Auftrag, doch dann begegnet er
dessen Frau und verliebt sich auf der Stelle – was Folgen hat! Denn Fatoumata
ist, wenn auch unfreiwillig, in die Kunstschiebergeschäfte ihres Ehemanns
verwickelt.
Seit 24 Jahren arbeitet Studienrat Sandmann als Lehrer für Deutsch und Geschichte am Gottfried-Keller-Gymnasium. Sein Leben ist in geregelten Bahnen verlaufen und steuert auf den Ruhestand zu, als er sich in einem außergewöhnlich kalten Winter obsessiv in eine seiner Schülerinnen verliebt.
»Dieses Buch, geschrieben vor dem Hintergrund einer drohenden Katastrophe, ist ehrlich und engagiert, zugleich voller Zweifel und nicht frei von Verzweiflung.« Süddeutsche Zeitung
Als
Mädchen besucht sie Tag für Tag die Leihbücherei, wo sie nicht mehr als zwei
Bücher täglich entleihen darf – viel zu wenig für ihren Lesehunger! Aber sie
liest nicht nur wie besessen, sie ist auch eine aufmerksame Beobachterin, in
der schon bald der Wunsch keimt, selbst Schriftstellerin zu werden.
Zwölf hellwache Geschichten aus Brasilien edition fünf (Band 17)
Brasiliens Autorinnen melden sich
zu Wort: In zwölf hellwachen Geschichten erzählen ihre Stimmen von Liebe und
Verstrickungen, Tradition und Moderne, Macht und Unterdrückung, Geld und Armut,
Glaube und Hoffnung in einer Gesellschaft im Aufbruch:
Nichts ist passiert, während Gruppeninspektor Franz Grassmann die letzten Jahre in einem niederösterreichischen Kaff auf seinem Posten saß. Doch am ersten Tag nach seiner Pensionierung bricht das Chaos aus.
Matthias Wittekindt erzählt in seiner sehr eigenen Sprache eine Kriminalgeschichte aus der deutsch-französischen Grenzregion. Das Polizeiteam muss den Mord an der sechzehnjährigen Geneviève aufklären. Der Leser ist gleichzeitig dem Mörder auf der Spur und erlebt hautnah, was geschieht, wenn das fein austarierte Zusammenspiel zwischen Vernunft und Trieb auseinander bricht.