»Seit Jahren etwa sorgt die Edition Nautilus mit bewunderungswürdiger Beharrlichkeit dafür, den Schriften Franz Jungs bleibenden Stellenwert zukommen zu lassen. (...) Das, was Jung angeblich anstrebte, jedenfalls wiederholt in seinen Briefen ausdrückte, ist dank dieser Editionsarbeit unmöglich gemacht worden. Verschwinden kann der Schriftsteller Jung nicht mehr, sein Werk ist zur Kenntnis zu nehmen.« DeutschlandRadio
Eine analytischer Sezierschnitt quer durch das gesellschaftliche Gewebe
legt die inneren Voraussetzungen zur revolutionären Umwälzung frei – :
denn für Franz Jung galt es, die Revolution zu leben, die menschliche
Erlebensfähigkeit zu steigern.
Eine analytischer Sezierschnitt quer durch das gesellschaftliche Gewebe
legt die inneren Voraussetzungen zur revolutionären Umwälzung frei – :
denn für Franz Jung galt es, die Revolution zu leben, die menschliche
Erlebensfähigkeit zu steigern.
Am Anfang steht Proletarier, verfaßt im Herbst 1920 während eines Gefängnis-Aufenthaltes, erschienen 1921. Der 1930 beendete Roman Arbeiter Thomas fand während der Weimarer Republik keinen Verleger und wird hier erstmals aus dem Nachlaß ediert. Hausierer von
1931 schließlich ist das letzte Buch, das Franz Jung vor seiner großen
Autobiographie aus dem Jahre 1961 überhaupt noch veröffentlichen konnte.
Dieser sehr zugänglich geschriebene Roman Franz Jungs behandelt die
mitteldeutschen Märzkämpfe des Jahres 1921, an denen Jung an der Seite
von Max Hölz selbst teilgenommen hat. Den Roman, zugleich Modellanalyse
wie auch Resümee der revolutionären Bestrebungen, hat Jung im gleichen
Jahr im Gefängnis geschrieben.