Franz Jung

Franz Jung

Franz Jung Werkausgabe

14 Bände komplett

Originalveröffentlichung
Limitierte Sonderausgabe der gesamten 14 Bände
Gebunden mit Schutzumschlag, insgesamt 6006 Seiten
€ (D) 199,–

ISBN 978-3-89401-430-8

Franz Jung Werkausgabe
Inhalt

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens im Jahr 2004 bietet der Verlag die komplette Werkausgabe (gebunden) von Franz Jung in einer limitierten Ausgabe zum Sonderpreis von 199 Euro an. Alle Titel sind nach wie vor auch einzeln und in der broschierten Ausgabe zu bekommen.

Feinde ringsum
Prosa und Aufsätze 1912-1930
Band 1/1

Feinde ringsum
Prosa 1930-1963
Band 1/2

Joe Frank illustriert die Welt – Die rote Woche – Arbeitsfriede
Band 2

Proletarier / Arbeiter Thomas / Hausierer
3 Romane
Band 3

Die Eroberung der Maschinen
Band 4

Nach Rußland!
Schriften zur russischen Revolution
Band 5

Die Technik des Glücks
Mehr Tempo! Mehr Glück! Mehr Macht!
Band 6

Wie lange noch?
Theaterstücke und Konzepte
Band 7

Der Sprung aus der Welt
Expressionistische Prosa
Band 8

Briefe 1913-1963
Band 9/1

Abschied von der Zeit
Band 9/2

Gequältes Volk
Ein oberschlesischer Industrieroman
Band 10

Briefe und Prospekte
Dokumente eines Lebenskonzepts
Band 11

Das Erbe / Sylvia / Das Jahr ohne Gnade
Autobiographische Prosa
Band 12

Zum Autor
Franz Jung

Franz Jung, 1888 in Neiße, Oberschlesien, geboren. Börsenjournalist, Bohémien, Expressionist, Wirtschaftsanalytiker und revolutionärer Aktivist. Mitarbeiter der Aktion von Franz Pfemfert und des Malik-Verlags; Autor von expressionistischen und sozialkritischen Romanen und Erzählungen, schreibt für Piscator Theaterstücke. Mitinitiator der Dada-Bewegung, Teilnahme an den revolutionären Kämpfen nach 1918 und an der Entführung eines Schiffes nach Rußland. In der frühen Sowjetunion als Organisator der Hungerhilfe sowie im Wirtschaftssektor tätig. Nach 1933 von den Nazis verhaftet, illegale Tätigkeit in Genf, Wien und Budapest. 1944 Flucht nach Italien. 1947 Emigration in die USA, arbeitet in New York und San Francisco als Wirtschaftsjournalist. Ende der fünfziger Jahre Rückkehr nach Europa. 1961 erscheint erstmalig seine Autobiographie. Jung stirbt 1963 in Stuttgart.

Termine
Der Torpedokäfer:
Aus dem abenteuerlichen Leben des Franz Jung.
Szenische Lesung mit Musik und Film
mit Corinna Harfouch, Jörg Pohl, Iris Boss, u.a. 
Bern | Sonntag, 19. November, 17 Uhr | | Lesung mit Iris Boss und Hanna Mittelstädt | Live an der E-Gitarre: HF Coltello | | Veranstaltungsort: Lichtspiel, Sandrainstr. 3 | | Eintritt: Kollekte
Zürich | Montag, 20. November, 19 Uhr | | Lesung mit Iris Boss und Hanna Mittelstädt | Live an der E-Gitarre: HF Coltello | | Veranstaltungsort: Sphères, Hardturmstraße 66 | | Eintritt: Kollekte
Berlin | Mittwoch, 22. November, 20 Uhr | | Lesung: Iris Boss und Jörg Pohl | Musik: HF Coltello und Christoph Frenz | Film: Marija Petrovic | Dramaturgie: Hanna Mittelstädt | | Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestraße 125 | | Eintritt: € 5,- / ermäßigt 3,-
Stuttgart | Dienstag, 5. Dezember, 20 Uhr | | Lesung: Corinna Harfouch und Jörg Pohl | Musik: HF Coltello und Christoph Frenz | Film: Marija Petrovic | Dramaturgie: Hanna Mittelstädt | | Veranstaltungsort: Theaterhaus Stuttgart, Siemenstr. 11 | | Eintritt 22,- |
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Pressestimmen

»Was Jung umtrieb und was er gerade in seinen ,roten Jahren' schreibend erkennen ließ, war die Sehnsucht nach Glück. Ein Glück, das sich freilich nicht verwirklichte in der Umsetzung präziser Programme, sondern in der Intensität des Erlebens, im Rausch der Tat, im feierlich beschworenen ,Rhythmus' ungeahnter Empfindungen eines ,neuen Menschen': ,Eine Welt von Arbeit und Liebe rollte sich in unserer Zukunft auf.'«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Seit fünfzehn Jahren etwa sorgt die Edition Nautilus mit bewunderungswürdiger Beharrlichkeit dafür, den Schriften Franz Jungs bleibenden Stellenwert zukommen zu lassen. (...) Das, was Jung angeblich anstrebte, jedenfalls wiederholt in seinen Briefen ausdrückte, ist dank dieser Editionsarbeit unmöglich gemacht worden. Verschwinden kann der Schriftsteller Jung nicht mehr, sein Werk ist zur Kenntnis zu nehmen.«
DeutschlandRadio

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