»Dieser prägnante Text ist radikal im eigentlichen Sinne. Er ist tiefgreifender als die bisherige westliche Debatte über Sicherheit. Sie zeigt, dass die wirkliche Bedrohung für den weltweiten Frieden darin liegt, dass wir bisher die bestehenden Zusammenhänge nicht erkennen.« Erzbischof Desmond Tutu
Der arabisch-israelische Krieg der Geschichtsschreibungen
Gilbert Achcar unternimmt die überfällige und umfassende
Darstellung, wie die arabische Welt den Holocaust als Teil ihrer
Geschichtsschreibung versteht. Er erörtert den Einsatz des Holocaust und der
Nakba für die Propaganda der arabischen und israelischen Seite. Sein Buch ist
ein wichtiger Beitrag gegen Vorurteile und Rassismus in jeder Form, seien sie
antiarabisch oder antisemitisch geprägt, und eine Grundlage für die
Verständigung im Nahost-Konflikt.
Israels Krieg gegen die Hisbollah im Libanon und seine Folgen
Eine fundierte Bewertung des aktuellen Israel-Libanon-Konfliktes durch den libanesischen Politologen Gilbert Achcar und den israelischen Autor Michael Warschawski.
In der Drucksache N.F., herausgegeben von der Internationalen Heiner Müller Gesellschaft, setzt sich jeweils ein zeitgenössischer Künstler mit dem Werk Heiner Müllers auseinander.
»Jahreszeiten« ist ein Gang mit der Sonne in vier Etappen, eine Suche
nach dem, was hinter dem wechselnden Wetter der Geschichte, der
politischen Entscheidungen, der Katastrophen und des eigenen Ichs
verborgen bleibt: »Sein ist ein Vorgang, nach dem wir suchen, während er
sich ereignet.«
Etel Adnan, eine der kosmopolitischsten Künstlerinnen der arabischen Welt, besitzt eine große Liebe auf der anderen Seite des Ozeans, den Mount Tamalpais, einen 800 Meter hohen Berg nördlich von San Francisco. Durch ihn wurde sie zu Malerin.
Barcelona hat eine reiche aufrührerische Geschichte, und es gibt noch viele Plätze und Monumente, Bars und Gebäude, die diese Geschichte bezeugen. Angeordnet wie ein herkömmlicher Stadtführer, kann der Besucher das Buch für eine besondere und aufregende Erkundungstour nutzen.
Als
Leena und ihre Familie eine neue Wohnung finden, scheint sich alles zum Guten
zu fügen. Drei Zimmer mit Balkon, Parkett und Farbfernseher, ein Spielplatz
direkt vor der Tür. Doch bei den Schweden heißt das neue Viertel für die
finnischen Gastarbeiter abfällig „Schweinehäuser“.
Mit dem Roman Weiße Nigger wurde Ingvar Ambjørnsen zu einem der meistgelesenen und wichtigsten Autoren Norwegens. Der Roman nimmt seine Spannung aus der Direktheit, er ist Ausdruck einer Jugendkultur der siebziger Jahre, aggressiv und solidarisch zugleich.
»Die Geschichte, die Ingvar Ambjørnsen – ein hochbegabter, witziger Erzähler – entwickelt, ist ebenso spannend wie, nach herkömmlichen Maßstäben, unwahrscheinlich.« Hans-Martin Lohmann, Die Zeit
Der Mann im Schrank ist ausgetickt. Seine
Nerven hängen wie Spaghettienden aus der Haut. Er hat diesen »Belsenblick«:
leer, freudlos, halbtot, als er sich aus dem Küchenschrank auf seine Besucher
stürzt.
Die elf Erzählungen von Ingvar Ambjörnsen
handeln von Abstürzen jeder Art, von mehr oder weniger geglückten Versuchen,
der kleinbürgerlichen Enge zu en ...
Ein Mann kommt mit Hut und Koffer auf eine kleine Insel. Er
ist Mitte fünfzig und folgt der Einladung einer Brieffreundin, ihn zu besuchen.
»Den Oridongo hinauf« zu fahren war für Ulf Vågsvik das Sinnbild seines
früheren Lebens, das er eigentlich hinter sich lassen wollte … doch es kommt anders.
Friedrich Ani lässt den großen Schweiger unter den Kommissaren in der deutschsprachigen Kriminalliteratur, Tabor Süden, hier noch einmal auf Spurensuche gehen.
José Bové, der Mann mit Schnauzbart und Pfeife, Liebhaber des Roquefort: was er nicht mag, ist der »Malbouffe«, der Fraß, sei es der von McDonalds oder genmanipulierte Lebensmittel. Vor allem liebt er die Freiheit und die Freude am sozialen Fortschritt.
Die Strategie der »Untödlichen« bestimmt heute zunehmend die Sicherheits-Organe. Der Einsatz von gezielten Elektroschocks, akustischen Täuschungen, Betäubungsgas und Klebeschaum wird in Blockbustern und Computerspielen popularisiert. Olaf Arndt geht der Mythologie der Inneren Sicherheit auf den Grund und legt erschreckende Visionen der Staatsorgane dar.
Gilad Atzmon, selbst leidenschaftlicher Musiker, weiß, wovon er schreibt. Schrill und subversiv, sarkastisch und witzig, ist dieser Roman eine scharfe Abrechnung mit der israelischen Kultur und Politik. Eine literarische Provokation!