Kunst / Kleine Bücherei
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Roberto Ohrt

Phantom Avantgarde

Eine Geschichte der Situationistischen Internationale und der modernen Kunst

Sonderausgabe
Großformatige Broschur, 334 Seiten,
mit 220 S-W-Abbildungen und 16 Farbtafeln
€ (D) 29,–
€ (A) 29,80

ISBN 978-3-89401-168-0

Erschienen 1997
Phantom Avantgarde
Inhalt

»Niemals werde ich Erklärungen abgeben. Nun bist Du ganz allein mit unseren Geheimnissen.« Mit dieser Haltung hat Guy Debord, der Protagonist der Situationistischen Internationale, bisher eine genaue Untersuchung dieser Gruppierung verhindert. Sie blieb daher so unbekannt wie berüchtigt. Roberto Ohrt legt erstmals eine kritische Chronologie der Situationistischen Internationale und ihrer Zeit vor, eine pointierte Geschichte der modernen Kunst seit 1945 in den Bereichen Malerei, Literatur, Film, Architektur, Aktion. Der Autor spürt den Verbindungen zum späten Surrealismus, zum Lettrismus, zu Cobra, den Nouveaux Réalistes und der Pop Art nach.

Weitere Titel zum Thema:

Simon Ford
Die Situationistische Internationale
Eine Gebrauchsanleitung

Roberto Ohrt (Hg.)
Das grosse Spiel
Die Situationisten zwischen Politik und Kunst

Situationistische Internationale
Der Beginn einer Epoche
Texte der Situationisten

Zum Autor

Roberto Ohrt, geb. 1954 in Santiago de Chile, Kunsthistoriker, lebt in Hamburg. Er arbeitet als Kunstjournalist u.a. für Art, Texte zur Kunst, Frieze und ist Mitherausgeber der Zeitschrift Die Beute. Ausstellungskurator und Gründer der Akademie Isotrop.

Weitere Titel in der Edition Nautilus:
Das große Spiel

Pressestimmen

»Mit der jetzt vorliegenden Geschichte der Situationistischen Internationale rekonstruiert Roberto Ohrt ein wichtiges Kapitel der modernen Nachkriegskunst, die zwischen Selbstaufgabe durch politisches Engagement und Überhöhung durch den Anspruch, über die Kunst die Gesellschaft revolutionieren zu können, zerrissen wurde.«
Süddeutsche Zeitung

»Situationistisch mutet auch die Anlage der Publikation von Roberto Ohrt an, die den entstehungs- und ideengeschichtlichen Hintergründen, Veränderungen und Verzweigungen dieser Bewegung im einzelnen nachgeht. In prägnanten Situationsberichten verlebendigt der Autor die oft verwirrenden Vorgänge und widersprüchlichen Vorstellungen, die gelungenen und gescheiterten Projekte, die Debatten, Konferenzen und Zwistigkeiten.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

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