Kunst / Kleine Bücherei
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Cobra

Nach uns die Freiheit!


Kleine Bücherei für Hand und Kopf – Band 40
Originalveröffentlichung
Klappenbroschur, 96 Seiten, illustriert
€ (D) 8,80
€ (A) 9,10

ISBN 978-3-89401-244-1

Erschienen 1995
Nach uns die Freiheit!
Zu den Autoren

COBRA (Abkürzung für Copenhagen / Brüssel / Amsterdam) war 1948-1951 ein »nordisches Künstlerkartell« gegen die selbsternannte und unangefochtene Kulturhauptstadt Europas: Paris. Diese ersten »Jungen Wilden« provozierten mit der Wucht ihrer Farben und der Primitivität ihrer Formen eine Gesellschaft, die sich in den Trümmern des Zweiten Weltkrieges am Nullpunkt ihres kulturellen und zivilisatorischen Selbstverständnisses befand.

Ähnlich wie DADA und die Futuristen griff die COBRA die bürgerliche Kunstauffassung und die gesellschaftliche Leere frontal an. Die leidenschaftlich suchenden Künstler verbanden die Archaik mit der Utopie und vereinten beides in der Perspektive der individuellen und gesellschaftlichen Befreiung.

Pressestimmen

»COBRA entwickelte recht bald eine eigenständige (Bilder-)Sprache, die, mit scheinbar volkstümlicher Naivität, richtungweisender Collagetechnik und revolutionärem Gestus durchsetzt, das Fundament für spätere Anti-Bewegungen liefern sollte.«
GIG Münster/Osnabrück

»Ein kleiner Band gibt mit Texten und Abbildungen einen theoretischen und anschaulichen Überblick über die Ideen, die die Cobra-Künstler vertraten. Ihr Radikalismus hat freilich oft etwas Skurriles, um nicht zu sagen Surreales: ›Wenn ich heute male, so ist es wegen des Windes‹, stellte Corneille fest. ›Der Wind formt unseren Charakter. Wir sind Seeleute auf trockener Erde.‹«
Basler Zeitung

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