Kunst / Kleine Bücherei
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Jula Dech

Sieben Blicke auf Hannah Höch


Kleine Bücherei für Hand und Kopf – Band 52
Originalveröffentlichung
Klappenbroschur, 128 Seiten, illustriert
€ (D) 9,80
€ (A) 10,10

ISBN 978-3-89401-401-8

Erschienen 2002
Sieben Blicke auf Hannah Höch
Inhalt

Hannah Höch (1889-1978) ist vor allem als Berliner Dada-Pionierin und Geliebte Raoul Hausmanns bekannt. Jula Dech beschreibt Höchs Werdegang, ihr Werk und Wirken vor dem kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Hintergrund der Zeit, den die Künstlerin in ihr Werk aufnahm.

Die Künstlerin und Kunsthistorikerin Jula Dech stellt die Collagistin Hannah Höch kaleidoskopisch durch »Sieben Blicke« vor: Sie beginnt mit einem möglichen dadaistischen burlesken Gratulationszug zu Höchs 100. Geburtstag; eröffnet einen Blick auf die Kindheit und Jugend in Gotha und Weimar, auf die kunstgewerbliche Ausbildung in Berlin und die ersten Kontakte mit Dada; sie schildert Höchs Beitrag zur ersten Internationalen Dada-Messe 1920; untersucht einen »Rarit-Schrank« als Elementarteilchen des Lebens-Gesamtkunstwerks Hannah Höch; erzählt von der damals skandalösen Liebe zur holländischen Schriftstellerin Til Brugmann; analysiert Höchs Collage von 1933 »Die ewigen Schuhplattler« und beleuchtet schließlich Höchs ethnographisches Interesse in ihrem gesamten künstlerischen Schaffen.
Auf diese originelle Art ist ein vielschichtiges, facettenreiches Bild einer Künstlerin entstanden, informativ und kurzweilig.

 

Zur Autorin
Jula Dech

Jula Dech hat Malerei und Druckgraphik an den Kunstakademien in Stuttgart und München studiert, später Kunstgeschichte und Kunstsoziologie in Berlin. Sie leitete zahlreiche, v.a. interkulturelle, Ausstellungsprojekte. Seit 1986 lehrt sie am Institut für Kunst im Kontext der Universität der Künste Berlin. Jula Dech hat zahlreiche Aufsätze zu Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, z.B. zu Georgia O'Keeffe, Helen Frankenthaler, Käthe Kollwitz u.a. veröffentlicht.

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