Lutz Schulenburg (Hg.)
Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche!
Rebellische WiderworteOriginalveröffentlichung
Broschur, 160 Seiten
€ (D) 9,90
€ (A) 10,20
ISBN 978-3-89401-437-7

Die handliche subversive Fibel für eine menschliche Alternative zu den globalen politischen und sozialen Verhältnissen. Polemisches, Kritisches und Ironisches – aus Aufrufen, Erinnerungen, Liedern, Berichten und Erzählungen.
Dieser Band präsentiert das aufrührerische Denken bis in die jüngste Gegenwart. Zeugnisse von allen Kontinenten, kurze oder längere Textpassagen aus Manifesten, Flugblättern, Erinnerungen und Berichten. Rebellische Vorstellungen, die sich der Selbstgefälligkeit widersetzen und alternative Sichtweisen zu den herrschenden Verhältnissen propagieren. Individuelle und kollektive Äußerungen; flüchtige, polemische, tastende, entschlossene, kühne, ironische, emotionale und gelegentlich sogar lyrische Stimmen.
Einige Beiträger dieser subversiven Fibel: Charles Fourier, Bernadette Devlin, Billy Bragg, Kommune I, Attac, Frantz Fanon, Max Hölz, Raoul Vaneigem, Ton Steine Scherben, American Indian Mouvement, Emma Goldmann, Oswaldo Bayer, Situationistische Internationale, José Bové, Carl Einstein, Vera Broido, André Breton, Thomas Müntzer, Zapatisten, Flora Tristan, Gaston Leval, Groucho Marx, Edelweiß-Piraten, Manu Chao, Nestor Machno, Black Panther, José Saramago, Mary Low, Raoul Hausmann, Pablo Neruda, Maurizio Maggiani, Che Guevara, Joe Hill, Mika Etchéhère, Subcomandante Marcos, Gruppe Spur, Franz Jung, James Carr, Arundhata Roy, Franz Pfemfert, Patrice Lumumba, Larissa Reissner, Bewegung 2. Juni, Ernst Toller, Dada-Manifest 1918, Jack London, Stefano Benni, Lawrence Ferlinghetti, Angela Davis, IWW Manifest, Sex Pistols, RAWA, Sophie Scholl, Chumba Wamba, Paco Ignacio Taibo II, Woody Guthrie, Inge Viett u.v.a.m.
»Um es gleich vorweg zu sagen: Diese Zusammenstellung von Berichten, Flugschriften und Pamphleten, die Lutz Schulenburg besorgt hat, ist ein einzigartiges Zeugnis der 68er-Bewegung.«
Jazzthetik
»Hier ist sie fast ganz. Die revolutionäre Stimmung von damals. Die Sehnsüchte, die Kämpfe, die Gewalt, die Lustigkeit und auch der Haß. Lutz Schulenburg hat mit gewaltigen Anstrengungen das Archiv einer Epoche angelegt, in der Europa protestierte. Es ist ein großartiges Zeitenbild geworden. Abbild einer Wirklichkeit, die aus einer tiefen Vergangenheit als Buch kompakt herübergrüßt in unsere unrevolutionäre Gegenwart.«
taz
»Der fast fünfhundert Seiten dicke Band ist in jeder Hinsicht ein ebenso unterhaltsames wie lehrreiches Lesebuch, in dem man sich schnell für Stunden festliest, bei dem man sich wundert, sich ärgert, sich erinnert, sich sperrt, sich freut und sich gelegentlich an den Kopf greift – und mit Sicherheit auf keiner Seite langweilt.«
Basler Zeitung