Politisches Sachbuch

Gilbert Achcar / Michael Warschawski

Der 33-Tage-Krieg

Israels Krieg gegen die Hisbollah im Libanon und seine Folgen

Aus dem Französischen übersetzt von Birgit Althaler

Deutsche Erstausgabe
Broschur, 96 Seiten
€ (D) 10,90
€ (A) 11,30

ISBN 978-3-89401-539-8

Erschienen Februar 2007
Der 33-Tage-Krieg
Inhalt

Das Buch schließt eine Lücke im spärlich vorhandenen Wissen über den Libanon und die Hisbollah. Die innerlibanesischen Zusammenhänge werden erklärt und der Politik der USA und Israels gegenübergestellt. Eine fundierte Bewertung des aktuellen Israel-Libanon-Konfliktes durch den libanesischen Politologen Gilbert Achcar und den israelischen Autor Michael Warschawski.

Im Laufe der Jahre ist der Libanon zu einem Vietnam Israels geworden: Der letzte Krieg führte zu den schwersten politischen Erschütterungen in Israel seit dem Yom-Kippur-Krieg im Jahre 1973. Dieses Buch erläutert die Ursachen und Folgen des letzten Krieges im Nahen Osten. Die Autoren beschreiben die breite Basis der Hisbollah unter den Schiiten im Libanon, aber auch die Beziehungen der Organisation zu anderen religiösen Verbindungen und einflussreichen politischen Institutionen. Sie analysieren die Rolle Syriens, des Irans und der Hamas in der Region sowie die Politik der USA und Europas.

Die Autoren legen den strategischen und politischen Hintergrund offen, vor dem Israel in jüngster Zeit agiert; sie zeigen die Bedeutung des Einmarschs in den Libanon und dessen Folgen für die libanesische Bevölkerung auf und beschreiben die Konsequenzen des Kriegs für die Politik und Gesellschaft Israels.

Zu den Autoren
Gilbert Achcar
© Anne Alexander

Gilbert Achcar, geb. 1951, ist Professor für Entwicklungspolitik und Internationale Beziehungen an der School of Oriental and African Studies in London. Er hat Philosophie und Sozialwissenschaften in Paris und Beirut studiert. 2003-2007 war er Forschungsbeauftragter am Centre Marc Bloch in Berlin. Achcar publiziert über Internationale Beziehungen, besonders in Nahost und Nordafrika.

 

Weitere Titel in der Edition Nautilus:
Die Araber und der Holocaust

Michael Warschawski

Michael Warschawski, 1949 in Straßburg geboren, ging 1965 nach Jerusalem. 1967–71 studierte er Philosophie an der Jerusalemer Hebräischen Universität. 1984 Gründer des Alternative Information Center (AIC). Seit 1992 Mitglied des Friedensblocks Gush Shalom. Seit 2001 vertritt er das AIC im International Council of the World Social Forum.

Weitere Titel in der Edition Nautilus:
An der Grenze
Mit Höllentempo

Pressestimmen

»… ein Buch, an dem sich die Geister scheiden werden.«
Das Parlament

»... ein lesenswertes Buch; es lässt sich auch sicher trefflich darüber streiten.«
Neue Rheinische Zeitung, online-Ausgabe

»… keine detaillierte Aufzeichnung des Kriegsverlaufs, sondern eine Analyse der politischen Strukturen.«
Beate Hinrichs, Jüdische Allgemeine

»… eine knappe, nützliche, höchst informative Geschichte zum Libanonkrieg ….«
Claudia Kühner, Tagesanzeiger 

»… eine kompakte Einführung in einen ungelösten Interessenskonflikt ….«
Cornelius Janzen, Süddeutsche Zeitung 

»… ein überzeugendes Bild der Konflikte im Nahen Osten.«
Thomas Wagner, Publik-Forum

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