Politisches Sachbuch
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Hans-Christian Dany

Speed

Eine Gesellschaft auf Droge

Neuauflage
Broschur, 192 Seiten
€ (D) 16,–
€ (A) 16,50

ISBN 978-3-89401-569-5

Speed
Inhalt
Amphetamin ist als Pharmazeutikum die normalste Sache der Welt: Kinder und Soldaten bekommen Amphetaminpräparate legal zugeteilt, um zu leisten, was von ihnen erwartet wird. Als Chrystal Meth alias Pep, Yaba oder Speed hingegen wird es als »Killerdroge« für den jüngsten Anstieg an HIV-Infektionen verantwortlich gemacht und gilt bei Politikern als größte Bedrohung der USA.
Das Buch stellt die schillernde Wirkung dieser Droge in ihrem Zwiespalt dar, indem es die Entwicklungsgeschichte des Amphetamin vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart nacherzählt, von seiner extremen Leistungssteigerung bis zur schnellen Abhängigkeit und Zerstörung.
Durch die Ausleuchtung der gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenhänge wird deutlich, warum das ehemalige Asthmamittel von der deutschen Wehrmacht als Stimulans für Soldaten genutzt werden konnte und nach Kriegsende als erstes Antidepressivum vermarktet wurde.
Detailliert untersucht der Autor den Einfluss der Droge auf die Arbeiten von Künstlern wie Judy Garland, Philip K. Dick, Jean Paul Sartre, Andy Warhol, Elvis Presley oder Johnny Rotten. Es geht um Beschleunigung und Produktivitätssteigerung der Arbeitskraft, Grenzüberschreitung in der Kreativität, Körpergestaltung und um gute Gründe, nüchtern zu bleiben.
Inhaltsverzeichnis
Zum Autor
Hans-Christian Dany
© Fabienne Mueller

Hans-Christian Dany, geboren 1966, lebt als Künstler in Hamburg und schon lange im Urlaub von dem, was er tun soll. Wie viele, die nicht wissen, wohin mit sich, schreibt er. Manchmal werden daraus Bücher. Bei Edition Nautilus erschienen zuletzt Speed. Eine Gesellschaft auf Droge (2008, Neuauflage 2012) und Morgen werde ich Idiot. Kybernetik und Kontrollgesellschaft (2013).

Weitere Titel in der Edition Nautilus:
Morgen werde ich Idiot
Schneller als die Sonne

Pressestimmen

»… ein neues Format der Drogenliteratur.«
De:Bug 

»… eine eigenwillige und faszinierende Kulturgeschichte des Aufputschmittels Amphetamin.«
Felix Denk, Süddeutsche Zeitung 

»... ein ungemein dichtes … Buch über das 20. Jahrhundert.«
Style 100 (Berlin), magazin for life

»Eine Drogenkulturgeschichte, die auch deutliche literarische Züge trägt.«
Michael Saager, Die Wochenzeitung

»… ein Buch voll Speed ….«
Nils Michaelis, KulturPanorama, WE-Beilage der Badischen Zeitung 

»… Unterhaltung der intelligenten Art.«
Matthias Pierre Lubinsky, www.webcritics.de 

»… ein ausgezeichnet recherchiertes und großartiges Buch ….«
Gerald Raunig, Freitag

„… eine extrem kurzweilige Lektüre, für Drogen-Nutzer und Abstinente gleichermaßen interessant …“
Wanton Waldt De:Bug 

 

 

 

Textauszug
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