Politisches Sachbuch
Platz 5 der Sachbuchbestenliste
von SZ/NDR/BuchJournal, Mai 2012
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Laurie Penny

Fleischmarkt

Weibliche Körper im Kapitalismus

Aus dem Englischen von
Susanne von Somm

Deutsche Erstausgabe
Broschur, 128 Seiten
€ (D) 12,90

ISBN 978-3-89401-755-2

Erschienen Februar 2012
Fleischmarkt
Inhalt

Unsere Kultur ist besessen von der Kontrolle über den weiblichen Körper, sie quillt über von Darstellungen unwirklicher weiblicher Schönheit. Gleichzeitig weidet sich die Presse an magersüchtigen Starlets, schwangeren Unterschichts-Teenagern und feuchten Schoßgebeten. Laurie Penny, jung und zornig, stellt die versteckten Strukturen der Verdinglichung bloß, die solchen Marktstrategien zugrunde liegen.

 »Man erwartet von uns, dass wir selbstbewusst auftreten und sexuell allzeit verfügbar wirken, aber wir sollen uns schämen und werden geächtet, wenn wir Arroganz, Ehrgeiz oder erotisches Verlangen zeigen.« Laurie Penny, angry young woman und Star der englischen Bloggerszene, legt den Finger auf die Wunde. Der Spätkapitalismus brandmarkt den Körper von Frauen im Wortsinne – er brennt sein Markenzeichen ein. Fleischmarkt versucht, einige der Strategien aufzuzeigen, mit denen Frauenkörper entmachtet und kontrolliert werden. In Kapiteln zu Sexualität, Prostitution, Essstörungen, Konsum und Hausarbeit etwa werden Faktoren dargestellt, die für den Handel mit dem weiblichen Fleisch als sexuelles und soziales Kapital von Bedeutung sind. Laurie Penny kennt die Theorien ihrer Vorkämpferinnen, aber sie berichtet von der Front der heutigen Verwerfungslinien und Grabenkämpfe: Riot, don’t diet!

Fleischmarkt ist ein Stück feministischer Dialektik, das den Körper der Frau als sexuellen Stützpunkt des kapitalistischen Kannibalismus offenlegt.

Zur Autorin
Laurie Penny
© Jon Cartwright

Laurie Penny ist die wichtigste Stimme des jungen Feminismus in Großbritannien und Deutschland. 1986 in London geboren, lebt sie derzeit in England und den USA. Sie hat Englische Literaturwissenschaft in Oxford studiert, ihr Blog »Penny Red« wurde 2010 für den George Orwell Award für politisches Schreiben nominiert. Sie schreibt regelmäßig für den New Statesman und für New Inquiry sowie auf Twitter, wo sie inzwischen über 100 000 Follower hat. Zuletzt erschien bei Nautilus Fleischmarkt. Weibliche Körper im Kapitalismus (2012).

Weitere Titel in der Edition Nautilus:
Unsagbare Dinge

Termine
Laurie Penny in Deutschland:
Hamburg
Montag, 8. Juni 2015, 20 Uhr
 
Buchvorstellung
Laurie Penny im Gespräch mit ZEIT-Redakteurin Marie Schmidt
 
Veranstaltungsort: Uebel & Gefährlich, Ballsaal, Feldstraße 66
Eintritt: € 12,- / ermäßigt € 9,-  | Kartenvorverkauf: www.adticket.de
Eine Veranstaltung der ZEIT in Kooperation mit Edition Nautilus 

Köln
Donnerstag, 11. Juni 2015, 21 Uhr (Einlass 20 Uhr)
 
Buchvorstellung
Laurie Penny im Gespräch mit Rehzi Malzahn
 
Veranstaltungsort: King Georg, Sudermanstraße 2, 50670 Köln
Eintritt: € 6,- / für Mitglieder des Literaturhaus € 4,-

Frankfurt am Main
Freitag, 12. Juni 2015, 20 Uhr
 
Buchvorstellung
Laurie Penny im Gespräch mit ZEIT-Redakteurin Marie Schmidt
 
Veranstaltungsort: Deutsche Nationalbibliothek, Foyer, Adickesallee 1
Eintritt: € 12,- / ermäßigt € 9,-  | Kartenvorverkauf: www.adticket.de
Eine Veranstaltung der ZEIT in Kooperation mit Edition Nautilus 

Leipzig
Montag, 15. Juni 2015, 20 Uhr
 
Buchvorstellung
Laurie Penny im Gespräch mit Christine Koschmieder
 
Veranstaltungsort: UT Connewitz, Wolfgang-Heinze-Str. 12a
Eintritt: € 8,- / ermäßigt € 6,-
Kartenvorverkauf: Culton Tickets
 
Eine Veranstaltung der Edition Nautilus in Kooperation mit dem UT Connewitz. Mit freundlicher Unterstützung der MONAliesA-Bibliothek und der Zeitschrift »Outside the box«

Berlin
Mittwoch, 17. Juni 2015, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr)
 
Buchvorstellung
Laurie Penny im Gespräch mit Missy-Herausgeberin Stefanie Lohaus
 
Veranstaltungsort: SO36, Oranienstr. 190 
Eine Veranstaltung von Helle Panke e.V. und Rosa-Luxemburg-Stiftung in Kooperation mit Edition Nautilus
 

Zürich
Donnerstag, 18. Juni 2015, 19.30 Uhr
 
Buchvorstellung
Laurie Penny im Gespräch mit WOZ-Redakteurin Noemi Landolt
 
Veranstaltungsort: Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62
 
Eintritt: CHF 18,- / ermäßigt CHF 12,-
 
Eine Veranstaltung der WOZ in Kooperation mit dem Literaturhaus Zürich, organisiert von Natascha Wey

Alle Termine unserer Autoren finden Sie auf unserer News-Seite
Pressestimmen

»… Macht Lust auf einen breit angelegten, lebensbejahrenden … Feminismus.«
Infomationszentrum Dritte Welt

»… Das wichtigste politische Buch des Jahres zum Thema Geschlechterrollen.«
Julia Fritzsche, Bayern 2 Radio, »Notizbuch«

»… Erfrischend … in mitten eines coolen Feminismus ….«
Michèle Marik, woxx

»… Zeigt radikal und ansteckend, um wie viel mehr es gehen kann.«
Antonia Baum, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»...Ein schmales Büchlein …, das in Feuilletons wie Frauenherzen eingeschlagen ist wie eine Bombe.«
Chantal Louis, Emma

»… Ein Manifest, das zeigt, dass es höchste Zeit ist für eine neue (queer-)feministische Bewegung.«
Anna Bock, die tageszeitung

»... Ein schmales Bändchen, das das Zeug zu einem neuen feministischen Manifest hat ….«
Anna Nühmer, Grundrisse, Zeitschrift für linke Theorien & Debatte

»… Ein Feminismus, der buchstäblich am eigenen Leib erlernt worden ist.«
Barbara Eisenmann, SWR 2 Buchkritik

»… Laurie haut gehörig auf den Putz und sie hat in vielem Recht.«
Trust 

»… Schaut dort hin, wo es wehtut. Trotzdem macht ihr Buch Mut.«
Bettina Dyttrich, WoZ – Die Wochenzeitung

»Sie ist eine radikale Denkerin und ... eine radikale Schreiberin.«
Mithu Sanyal, WDR 3 Resonanzen 

»… Könnte das Manifest einer feministischen Partei werden.«
Bücher-Magazin

»Eine Polemik gegen die Zurichtung weiblicher Körper zum Konsum.«
Die Zeit

 »... eine starke Ermutigung für einen jungen, lebendigen Feminismus. «
Marie Schmidt, Die Zeit 

»… Seziert eine verrückte Welt mit chirurgischer Präzision.«
Warren Ellis

 

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