Politisches Sachbuch

Peter Overbeck

Bedrohtes Amazonien

Ein Leben gegen die Zerstörung des brasilianischen Urwalds

Originalveröffentlichung
128 Seiten, Broschur, 15 farbige Abbildungen
€ (D) 18,–
€ (A) 18,50

ISBN 978-3-89401-768-2

Erschienen September 2012
Bedrohtes Amazonien
Inhalt
Waldbrand


© Peter Overbeck

Die Agrarmultis betreiben im großen Ausmaß Brandrodungen im Amazonasgebiet, um darauf Monokulturen zur Gewinnung von Biotreibstoff oder Viehweiden entstehen zu lassen. Die Bauern werden enteignet und vertrieben. Peter Overbeck beschreibt Leben und Kampf der Kleinbauernfamilien sowie die Aktionen der "Bewegung der Landlosen" (MST), also des organisierten bäuerlichen Widerstands.

Neben einem Abriss der geopolitischen Entwicklung im Amazonasgebiet im 20. Jahrhundert berichtet Peter Overbeck in diesem Buch von den Kämpfen einiger Bauern, die er genau beobachtet hat. Es geht um Raimundo und seine Familie, deren Entwicklung und Schicksal beispielhaft für die Katastrophe im Amazonasgebiet steht: Vertreibung der Bevölkerung, sklavereiähnliche Arbeitsbedingungen in den Rodungsgebieten, eklatante Umweltzerstörungen, Widerstand gegen das Agrobusiness.

Illustriert ist das Buch mit Acrylzeichnungen Peter Overbecks (im Original 30 x 40 cm), die er anhand seiner damaligen Fotos gemacht hat.

Fest


© Peter Overbeck

Ara


© Peter Overbeck

 

 

 

Zum Autor
Peter Overbeck

Peter Overbeck (auf dem Foto mit seiner Frau Ruth), geboren 1927 in Mannheim, nach russischer Kriegsgefangenschaft Studium der Malerei. 1951 Auswanderung nach Brasilien, Arbeit als Kameramann und Regisseur von Werbe-, Dokumentar- und Spielfilmen. 1971 Übersiedlung nach Chile, Mitglied der Bewegung der Revolutionären Linken (MIR), 1973, nach dem Sturz Allendes, Leben im Untergrund. 1974 Flucht und Rückkehr nach Deutschland. 1977 erneuter Umzug nach Brasilien. 1994 Übersiedlung mit seiner Frau Ruth nach Israel in einen Kibbuz. Engagement in der Friedensbewegung.
Peter Overbeck starb am 28. Dezember 2015.

Weitere Titel in der Edition Nautilus:
Gott ist Brasilianer
Santiago, 11. September

Textauszug
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